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Im Himmel überm Ionischen Meer

GOOD TO CHECK: Wer bisher noch wenig über die griechische Region Epirus auf dem griechischen Festland weiß, dem empfehlen wir dringend einen Check-in ins MarBella Elix. Das dritte Haus der renommierten MarBella Collection wurde in diesem Sommer als eine der heißesten Neueröffnungen in Griechenland gehandelt.

Erst in diesem Mai hat das das MarBella Elix seine ersten Gäste empfangen – und war schon im Juni so gut wie ausgebucht. Wen wundert’s: Das super-chice Resort in Epirus nahe dem beliebten Badeort Parga hat’s – salopp gesagt – so richtig drauf. In das komplette Make-over eines heruntergekommenen Hotels in bester Lage wurden satte 25 Millionen Euro investiert, und das sieht man. Als Pionier in Sachen Luxus in einer – zumindest von deutschsprachigen Luxusreisenden – wenig beachteten Region müssen wir jetzt ein neues Stück Griechenland entdecken.

Cooler Chic und 360-Grad-Blick – Superstar MarBella Elix Der Wow-Effekt passiert schon beim Betreten der Lobby auf Etage 9: Ein ebenso hoch- wie langgestreckter Raum mit Natursteinwänden, spitzzulaufender Holzdecke und ein paar wenigen Sitzgelegenheiten lenkt den unverstellten Blick direkt auf die Floor-to-Ceiling-Fensterfront, hinter der das Meer verheißungsvoll schimmert.

Welcome to MarBella Elix! Also schnell hinunter auf Ebene 6, den Outdoor-„Hub“ für alle Bereiche des Hotels. Hier schimmert zentral der langgestreckte Hauptpool mit den artig abstandhaltenden hingetupften Loungebetten auf großer von Glas umsäumter Terrasse. So scheint auch in der Liegeposition die Aussicht grenzenlos: Unterhalb lockt das Meer, und wie bei einem Aquarell schlummern am Horizont die hingehauchten Inseln Paxos, Antipaxos und Korfu in blassem Blau.

Achtung: Hier schmeckt‘s mit allen Sinnen Das macht gleich Lust auf Urlaub, zumal sich hier auch das lässige Poolrestaurant Indigo befindet, mit Teppichläufern und Sitzbank vor der Natursteinwand erinnert es an ein offenes Boho-Style-Wohnzimmer, das unkompliziertes Schlemmen für Familien und Paare bietet: Italienische und mediterrane Klassiker, frische Salate und fangfrischer Fisch sind die idealen Begleiter fürs „Dining with a view“. Gleich obendrüber das Hauptrestaurant Zaffron im Buffetstyle mit Live-Cooking-Stations für legeres Frühstück, Mittag- und Abendessen im stylishen Setting. Hier gibt es ein breites Angebot an mediterranen Spezialitäten, und alle hier eingenommen Mahlzeiten sind im „Ultra All Inclusive Package“ enthalten. Übrigens: der Tipp für Familien bereits inkludiert. Anders als im noch einen Stock höher gelegenen Fine-Dining-Restaurant Pearl, wo moderne griechische Küche geboten wird. Ein kulinarisches Erlebnis, weil die frischen, lokalen Zutaten geradezu auf der Zunge zergehen. Besonders zu empfehlen: das frische Fisch-Carpaccio mit griechischen Kräutern oder das Parga-Lamm in Zitronenbuttersauce. Egal, für welches Restaurant man sich entscheidet, der Ausblick und die Zutaten sind immer erlesen. Denn diese Region ist bekanntermaßen mit Naturschönheiten und hochwertigen kulinarischen Produkten geradezu gesegnet.

Im Bild oben: MarBella Elix Im Bild unten: MarBella Elix Pearl Restaurant

Ankommen und Abschalten: Wie beim Interior Design des gesamten Hotels, zeichnen sich auch die Zimmer durch noble Zurückhaltung aus: Helle Farben, natürliche Materialen und klare Linien sorgen dafür, dass das sensationelle Panorama stets der Hauptdarsteller bleibt. Obwohl man zwischen 13 verschiedenen Zimmerkategorien wählen kann und alle Meerblick haben, sind unsere eindeutigen Favoriten die Suiten mit großen Terrassen, Swim-up- oder privatem Pool mit stattlichen Größen von 25–30 m2. Vom Loungesessel von der Privatterrasse aus gesehen ragt der Rand des Pools tatsächlich bis in das unterhalb gelegene Meer: So geht infinity! Abschalten gilt jetzt idealerweise auch für Fernseher und Internet – und ein kleiner Tipp fürs Digital Detox: ein Sundowner auf der Privatterrasse, in der Ruby- oder der Indigo-Poolbar einnehmen und sich das Farbenspiel der untergehenden Sonne, die sich im Meer, im Pool und an sämtlichen Glasfronten des Hotels widerspiegelt, vor den Augen zergehen lassen. Ein magisches Schauspiel, an das man sich lange erinnern wird.

Naturschönheit am Strand: Die vielen Meter hinunter zum Strand bewältigen die meisten Gäste bequem mit Funicular, der hauseigenen Zahnradbahn. Wer sportlich ist, sprintet die stufenreiche Treppe durch den Pinienhain nach unten. So lassen sich die Natur- und Höhendimensionen besser erleben, denn vom Strand aus ist das imposante, auf mehreren Ebenen in den bewaldeten Hügel gezimmerte Resort kaum noch auszumachen. Die Architekten Dimitris Thomopoulos and Konstantinos Kydoniatis, das sieht man, haben sich große Mühe gegeben, damit das 146 Zimmer- und Suiten-Resort geradezu in die großartige Landschaft schmilzt. Am bildschönen Karavostasi-Strand mit ausreichend bequemen Liegen und Sonnenschirmen wird man vom Personal des Beachrestaurants Azure aufmerksam verwöhnt. Dabei wirken die flinken Mitarbeiter trotzdem so entspannt, als würden sie gerade selbst Urlaub machen. Wen wundert's, die Bucht ist eine zwischen den Hügeln schlummernde Augenweide, an die das kristallklare Meerwasser schwappt. Und gut zu wissen: Die ersten circa 500 Meter des öffentlichen Strandes sind ausschließlich Gästen des MarBella Elix vorbehalten.

Im Bild oben: Deluxe-Suite im MarBella Elix Im Bild unten: Yacht Services

Seegang oder Landgang? Doch dieser Ort ist nicht nur ein Traum für alle Beachlovers, sondern ebenso interessant für Aktivurlauber. Neben den angebotenen Wassersportarten wie Segeln, Schnorcheln, Stand-up-Paddling und vielem mehr, bietet die Region spannende Wanderwege durch Wälder und an kleinen Flüssen entlang. Die Landschaft ist natürlich und atemberaubend, und das schätzen auch viele Mountainbiker. Im MarBella Elix werden idealerweise auch Bikes verliehen und gewartet, sowie geführte Touren organisiert. Schon gleich nach seiner Eröffnung wurde das Hotel deshalb als „Bike-friendly Hotel“ zertifiziert. Ganz neu in diesem Sommer hat die MarBella Collection mit einer eigens gegründeten Reiseagentur die „MarBella Exclusive Services“ aufgelegt. Es können auf Wunsch private Transfers zwischen Insel und Festland, aber auch Tagesausflüge zu den Inseln Paxos und Antipaxos oder zu den sehenswerten Städtchen Sivota, Pargos oder Corfu Town gebucht wurden. Auf gecharterten Katamaranen und Yachten in diversen Größen gelangt man jetzt mühelos zu den schönsten Sehenswürdigkeiten zwischen Epirus und seinen vorgelagerten Inseln. Ein cleveres Konzept, denn so lässt sich ein Aufenthalt im MarBella Elix mit einem Besuch der beiden Schwesterresorts MarBella Corfu und MarBella Nido ganz bequem verbinden. Und das ist schwer zu empfehlen: Der einstündige Transfer in einem Speedboat vom Festland direkt zu den beiden Hotels nach Korfu ist für sich schon ein tolles Erlebnis.

MarBella Corfu – ein Hotel mit Geschichte: Über mehrere Dekaden zieht sich die Entstehungsgeschichte des MarBella Corfu bei Agios Ioannis Peristeron im Südwesten der Insel. Denn hier, wo vor mehr als 50 Jahren das erste MarBella-Hotel entstand, wurde auch der ungewöhnliche Name der Kollektion erfunden: „Mar bella“ – „schönes Meer“, soll die Mutter von Vassili Dracopoulos, Besitzer in dritter Generation, beim Anblick des Meeres ausgerufen haben. Um nicht mit der gleichnamigen Destination an Spaniens Südküste verwechselt zu werden, entschied man sich für das Kapitale „B“ mitten im Wort. Vassilis Großvater hatte ursprünglich nur ein kleines Ferienhaus auf viel zu großem Grund erworben, das übrigens immer noch dort steht. Natürlich wurde der Zuzug aus dem Kreis der Friends&Family-Gemeinde in jedem Sommer größer. Ein neues 62-Zimmer-Hotel wurde in den späten 60er Jahren dazugebaut. So nahm das heutige MarBella Corfu seine erste Gestalt an. In den 70er Jahren entstanden mehrere Zubauten mit sechs Flügeln und 300 Zimmern auf verschiedenen Ebenen. Erst 2013 wurde das MarBella Corfu durch ein weiteres großes Investment auf Fünf-Sterne-Niveau gebracht. Das Konzept richtet sich eindeutig an Familien: mit Familiensuiten, Kinderpools, Kreativprogrammen und Kids Club, privatem Strandabschnitt mit Strandaufsicht, aber auch mit Pool-Suiten für Paare, Spa und Entertainment-Angeboten für Erwachsene ist das MarBella Corfu Hotel heute ein luxuriöser Allrounder mit exzellenten À-la-carte-Restaurants wie dem griechischen Platea oder dem italienischen Comodo. Das neugestaltete, bildschöne Strandrestaurant Deck Bar & Grill bietet tagsüber leichte Mittagsgerichte und abends lokale Spezialitäten, fangfrischen Fisch, Steaks, aber auch exotische Bao Buns. Ein heißer Tipp für romantische Barfuss-Dinner direkt am Meer. Im Bild oben: MarBella Corfu

MarBella Nido – Wohlfühlnest für Paare: Erst 2018 wurde das nebenan gelegene MarBella Nido Suite Hotel & Villas eröffnet. Und hier hat man sich für ein ganz anderes Konzept entschieden. Das „Adults only“-Boutiqueresort, Mitglied der Small Luxury Hotels, mit nur 70 Zimmern und Suiten ist ganz auf die Bedürfnisse von Paaren zugeschnitten. Die an einem Hang errichteten Wohngebäude verteilen sich über mehrere Ebenen, die über eine schmale Serpentinenstrasse zu erreichen sind. Von den höher gelegen Suiten ist die Aussicht über die terracottafarbenen Gebäude, zwischen denen die Lavendel-, Hibiskus- und und Bougainvilleablüten blitzen und vereinzelt hohe Pinien hervorragen, eine höchst romantische und mediterrane Erfahrung. Das kuschelige Resort macht seinem Namen („Nido“ ist spanisch für „Nest“) alle Ehre. Es ist ein intimer Wohlfühlort für Paare, Verliebte und Honeymooner. Gesellig wird's höchstens am Hauptpool mit Poolbar und Restaurant oder wenn man sich für einen Aperitiv mit Live-Musik auf die lauschige Terrasse der Eleonas Bar ins MarBella Corfu im Elektrobuggy kutschieren lässt. Denn natürlich können Nido-Gäste die vielen Facilities des Schwesterresorts nebenan auch nutzen. Ansonsten bleibt man in den großzügigen Suiten unter sich, genießt die Aussicht, private Dinners auf der eigenen Terrasse mit oder ohne Pool. Am kleinen Privatstrand lässt man sich mit Speisen und Getränken verwöhnen und genießt ein Bad im herrlich klaren Meer. Highlights jeden Morgen sind das opulente Frühstücksbuffet im Hauptrestaurant Giovanni und am Abend das À-la-carte-Menü im Apaggio-Restaurant auf einer hochgelegenen Terrasse mit magischem Ambiente direkt überm Meer.

MarBella Collection –E eine Geschichte mit Zukunft: Das Jahr 2021 brachte viele Neuerungen für die MarBella Collection: mit dem MarBella Elix ein erstes Resort auf dem Festland, das vom Start weg für viel Aufsehen sorgte. Die neuen „MarBella Exclusive Services“, die hochwertigste Privatausflüge zu Wasser und zu Land anbieten und eine neue App, auf der die Gäste sich vorab oder während ihres Aufenthalts über ihren Buchungsstatus, über Restaurantmenüs, Aktivitäten und Events informieren können. Und das neue kulinarische Pop-up-Event „Greek Chefs Abroad“, das Ende Juni mit der in England gefeierten Irini Tzortzoglou Premiere feierte und mit dem griechischen Küchenchef Yiannis Kioroglou am 10. September im MarBella Nido und am 12. September im MarBella Elix in die zweite Runde geht. Die Idee, renommierte griechische Chefs in die MarBella-Resorts einzuladen, zeigt einmal mehr, welch großen Stellenwert qualitativ hochwertige Kulinarik innerhalb der Gruppe hat. Aber Besitzer Vassili Dracopoulos, ein international erfolgreicher Unternehmer und Hotelier aus Leidenschaft, hat noch vieles vor, wie er uns beim Gespräch verriet: Bald sollen die schon lange geplanten freistehenden Villen auf den Flächen rund um das Boutiqueresort MarBella Nido errichtet werden. Noch nicht offiziell, aber sicher sucht das MarBella-Team nach einem weiteren Hotel-Standort auf Korfu, und auf dem Festland nahe dem MarBella Elix möchte die Gruppe auch ein Vier-Sterne-Resort planen. Denn zu Recht möchte man diese außergewöhnliche Region einem größeren Publikum schmackhaft machen. Von der MarBella Collection, die es mit ihren drei Resorts bereits geschafft hat, Luxuskonzepte für die Bedürfnisse verschiedenster Gästegruppen zu schaffen, wird man in den nächsten Jahren noch viel zu hören bekommen. www.marbellacollection.gr Ansprechpartner für Buchungen in Deutschland Gerd Alex alex-idme@gmx.de

Im Bild oben: MarBella Nido Text: Simone Dressler